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  Zytologischer Abstrich

Der zytologische Abstrich dient im Rahmen der Früherkennungs-
untersuchung zum Früherfassen von Gebärmutterhalskrebs.

Die bei der Vorsorgeuntersuchung entnommenen Abstriche werden auf einem Objektträger ausgestrichen und im Labor auf Zellveränderungen bzw. Krebsvorstufen untersucht. Der Abstrich wird nach seinem Erfinder, dem griechischen Arzt Papanicolaou, kurz PAP-Test genannt. Die Ergebnisse des Zellabstriches werden in verschiedene Gruppen von Pap I bis Pap V eingeteilt. Eine in den USA neu entwickelte Technik ist die ‡„ThinPrep-Technik“, bei der die Zellen des Krebsabstriches derart aufbereitet werden, dass der beurteilende Zytologe einen sauberen Abstrich in ‡einlagiger Zellschicht ohne Verunreinigungen von Blut, Schleim oder Entzündungszellen begutachten kann.

Als wichtigste Ursache für die Entstehung eines Gebärmutterhalskrebses hat sich eine Infektion mit dem humanen Papillomavirus (‡HPV) herausgestellt. Es gibt Untergruppen dieser Viren, die ein Karzinom auslösen können (Hochrisikotypen). Ein ‡Abstrichtest zum Nachweis und der Klassifizierung von HP-Viren und deren Risikotypen ist möglich.