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  Osteoporose

Unter ‡Osteoporose versteht man eine Abnahme der Knochenmasse, der Knochenstruktur und -funktion, die zu einer schmerzhaften mechanischen Instabilität des Skelettes, mit der Gefahr von Knochenbrüchen führt. Die unbehandelte Osteoporose schreitet ständig voran und kann zu Invalidität und Pflegebedürftigkeit führen. In der Bundesrepublik Deutschland erkranken daran ca. 20-40% aller Frauen im Klimakterium; man geht insgesamt von mehr als vier Millionen an ‡Osteoporose erkrankten Personen aus.

Ursachen für einen verminderten Knochenaufbau sind genetisch bedingt, mangelnde körperliche Aktivität, mangelhafte Versorgung mit Kalzium und Vitamin D und der Östrogenmangel bei Mädchen und jungen Frauen, z.B. bei verzögerter Pubertät. Die Auswirkungen dieses verminderten Knochenaufbaus zeigen sich im Allgemeinen jedoch erst nach dem 50. Lebensjahr, wenn der gesteigerte Knochenabbau hinzukommt. Ursache hierfür ist, dass die Östrogenproduktion in den Eierstöcken während der Wechseljahre eingestellt wird. Der damit einhergehende Östrogenmangel führt über mehrere Mechanismen zu einem gesteigerten Knochenstoffwechsel mit Abnahme der Knochenmasse.