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Gynäkologische Untersuchung - Seite 2 - Es folgt noch die Tastuntersuchung der Gebärmutter, der Eierstöcke und der Eileiter von der Scheide und vom Bauch aus, um mögliche anatomische Veränderungen (Myome, Zysten) zu entdecken. Die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) mit einer Sonde durch die Scheide, oder über einen Schallkopf auf der Bauchdecke kann hier tastbare Veränderungen bildlich darstellen. Weiterhin bietet die Sonografie die Möglichkeit der Früherkennung von bösartigen Veränderungen der Gebärmutter und der Eierstöcke bevor diese ertastet werden können. |
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Gynäkologische Untersuchung Nachdem wir Ihre Krankenvorgeschichte (Anamnese) erhoben haben, stellen wir Fragen zu Beschwerden wie Zwischenblutungen, Dauer- oder Schmierblutungen, Ausflussbeschwerden oder Schmerzen im Unterleib. Bei der Untersuchung auf dem gynäkologischen Stuhl werden die äußeren Schamlippen und der Scheideneingang inspiziert. Zur Beurteilung der Scheide selbst verwendet man ein Instrument, das Spekulum, das vorsichtig in die Scheide eingeführt wird und die Scheidenwände auseinander spreizt. Somit kann der sogenannte äußere Muttermund am Ende der Scheide auf Veränderungen begutachtet werden. Hierzu verwendet man gelegentlich zusätzlich ein Vergrößerungsglas (Kolposkopie). Nun wird der zytologische Abstrich mit dünnen Watteträgern vom äußeren Gebärmuttermund und vom Gebärmutterhals entnommen. Er dient im Rahmen der Früherkennungsuntersuchung zum Früherfassen von Gebärmutterhalskrebs. Ein weiterer Abstrich wird im Mikroskop untersucht, um Bakterien oder Pilzerkrankungen zu entdecken. |
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