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| Brustuntersuchung Tastuntersuchung Wie auch bei der wichtigen Selbstuntersuchung tastet der Arzt das Drüsengewebe der Brust (Mamma) ab, um eventuelle Verhärtungen und andere knotige Veränderungen im Gewebe aufzuspüren. Ebenso werden die Achselhöhlen untersucht, um festzustellen, ob Lymphknoten angeschwollen sind. Brustsonographie Die Sonographie ist die Ultraschalluntersuchung der Brust und in der Diagnostik des Brustkrebses heute nicht mehr wegzudenken. Mit unseren modernen hochauflösenden Sonographiegeräten können Bindegewebsknoten (Fibroadenome) und Zysten beurteilt werden und bereits sehr kleine Karzinome unter 5 mm Größe diagnostiziert werden. Sie hat gegenwärtig ihren Platz als wichtigste Zusatzuntersuchung in der Mammadiagnostik neben der Mammographie eingenommen. Mit Hilfe spezieller Untersuchungstechnik, der Farbdoppler-Sonographie können auch Gefäße sichtbar gemacht werden. Das ist hilfreich bei der Beurteilung der Gut- bzw. Bösartigkeit von Tumoren. |
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| Brustuntersuchung - Seite 2 - Mammographie Im Rahmen der Abklärung auffälliger Befunde, z.B. Tastbefunde, Schmerzen oder Veränderungen der äußeren Form der Brust ist die Mammographie (spezielle Röntgenuntersuchung der Brust) in der Regel die erste bildgebende Untersuchungsmethode. Ausgenommen hiervon sind lediglich sonografsch (per Ultraschall) eindeutige Zysten und Abszesse (Entzündungen). Die Mammographie ist bisher die einzige für ein Screening (=Reihenuntersuchung bestimmter Bevölkerungsgruppen) des Brustkrebses geeignete Methode. Nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Senologie (= Lehre von den Erkrankungen der Brustdrüse) wird die Durchführung einer Basismammographie mit 30 - 35 Jahren empfohlen. Für Frauen ab dem vierzigsten Lebensjahr ist eine Mammographiekontrolle alle zwei Jahre, und ab dem fünfzigsten Lebensjahr einmal pro Jahr sinnvoll. Wir empfehlen Ihnen hierfür qualifizierte Mammografiepraxen (Radiologiepraxen oder zur Mammografieuntersuchung spezialisierte Frauenarztpraxen). |
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