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Schwangerschaftsdiabetes
Das Auftreten einer Zuckerstoffwechselstörung (Diabetes mellitus)
in der Schwangerschaft nennt man Schwangerschaftsdiabetes.
Hierbei kann es sich um einen bisher nicht diagnostizierten und erst in
der Schwangerschaft manifest werdende Form des juvenilen Diabetes (Diabetes
mellitus TypI), oder um eine vorübergehende Zuckerstoffwechselstörung,
die nur die Schwangerschaft betrifft, handeln. Die zweite Form tritt deutlich
häufiger auf. Für diese Patientinnen besteht ein erhöhtes
Risiko später in ihrem Leben einen Altersdiabetes (Diabetes mellitus
Typ II) zu entwickeln.
In Deutschland werden im Jahr fast 40.000 Kinder geboren, die durch zu
hohe Blutzuckerwerte der Mutter geschädigt worden sind. Rund 5% aller
Schwangerschaften sind betroffen. Ein großes Problem dieser Erkrankung
ist die Tatsache, dass sich bei der Mutter meist keine oder zumindest
keine auffälligen Symptome zeigen |
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