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Wechseljahre / Klimakterium
Ab dem 45. Lebensjahr kommt es zum langsamen Rückgang der Hormonproduktion in den Eierstöcken. Dieser Prozess dauert mehrere Jahre. Zuerst zeigen sich Blutungsunregelmäßigkeiten, die Menstruation tritt unregelmäßig auf. Einige Frauen haben ihre Blutungen alle drei Wochen und bluten deutlich länger. Dies ist ein Zeichen der hormonelle Balancestörung, die durch das Ausfallen des Eisprungs bedingt ist. Danach führt der zunehmende Östrogenmangel zu größeren Abständen der Periode bis die Blutungen dann um das 50. Lebensjahr endgültig aufhören. Jetzt überwiegen vegetative Symptome, wie die typischen Hitzewallungen, Herzrasen, Stimmungsschwankungen, gesteigerte Nervosität und Schlafstörungen. Der Östrogenmangel führt in den folgenden Jahren auch zu organischen Veränderungen (Scheidentrockenheit, Veränderungen der Haut und Haare, Gewichtsveränderungen). Häufig gehen Frauen während der Wechseljahre davon aus, nicht mehr fruchtbar zu sein. Da aber die Menopause erst mindestens ein Jahr nach der letzten Periode feststeht, kann es noch zu unverhofften Schwangerschaften kommen. |
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Wechseljahre - Seite 2 - Nicht allen Frauen werden die körperlichen und seelischen Veränderungen lästig. Immerhin ein Drittel der deutschen Frauen bemerkt während des Klimakteriums keine negativen Begleiterscheinungen. Dabei spielen die eigene Lebensgeschichte, frühere eigene hormonelle Einflüsse, sozioökonomische Faktoren und auch gesellschaftliche Strukturen eine Rolle. Ist eine Therapie notwendig, bieten sich naturheilkundliche und homöopathische Therapien, Akupunktur oder eine Hormonersatztherapie an. Hier müssen wir individuell mit Ihnen den richtigen Weg festlegen. |
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